Band 20

 

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Band 20

in der Buchreihe "Zeitzeugen des Alltags"

Ein Seemannsschicksal im 2. Weltkrieg und danach:

Kurt Krüger

Viele Bände sind jetzt auch als amazon-Direktdruck-Printbücher zu erhalten:

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Ein Seemannsschicksal im 2. Weltkrieg 

und in den 1950er Jahren

Band 20 in der


   maritimen gelben Buchreihe

Zeitzeugen des Alltags

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Leseprobe aus den ersten Kapiteln des Buches: 

Im Jahre 1989 ging ich in den Ruhestand.  Während meiner ganzen Berufsjahre nach dem Krieg ist mir nicht einmal eine Erinnerung an meine schrecklichen Kriegserlebnisse gekommen, auch kein Traum brachte die Bilder wieder hoch.  Ich hatte sie total verdrängt.  Dann sehe ich 1991 in Travemünde den Eisbrecher „STETTIN“ als Museumsschiff.  Sofort werden alte Erinnerungen wach: Wir hängen 1941 havariert im Eis fest, da kommt die Rettung durch diesen Eisbrecher!  Er holt uns aus dem Eis heraus und bringt uns auch sicher in den Stettiner Hafen.

                                                                               Stettiner Hafen

Das war der Anlass, meine traumatischen Erlebnisse der Jugend aufzuschreiben.  Die Zeitzeugen sterben langsam aus.  Daher möchte ich die Nachfolgegenerationen darüber informieren, was damals möglich war und heute kaum noch vorstellbar ist.

Schöne Jugendzeit

Eine kleine Stadt in Polen Isabelav, war die Geburtsstadt meines Vaters. Die Hälfte der Einwohner waren Deutsche, ein viertel Juden und der Rest Polen.  Das Gebiet gehörte damals zu Russland.  Fast alle Bewohner waren Weber, Heimweber, in jedem Haushalt gab es zwei bis drei Webstühle, jedes Kind musste von klein an mitarbeiten, Schulpflicht gab es nicht.  Mein Großvater Gustav Krüger, geboren am 15. Januar 1863 war der Patriarch.  Er besaß eine höhere Schulbildung.  So wurden die Kinder nach der Arbeit unterrichtet.  Mein Vater, geboren am 8 .März 1895, hatte dadurch ein gutes Allgemeinwissen erlangt.  Als Hauptlesestoff galt die Bibel, so waren alle sehr religiös eingestellt.

1915 wurde das Gebiet von Deutschland besetzt, mein Vater siedelte nach Schlesien um, um dort bessere Arbeit zu finden.  Er landete auf einem Gut, war dort auch zufrieden und konnte sogar für den Unterhalt der Familie beitragen.  Dann kam Allerheiligen, die Gegend war rein katholisch und meine Leute waren Baptisten.  Mein Vater sollte jetzt an dem Feiertag arbeiten und fragte warum?  „Na Ihr habt doch keine Heiligen“, war die Antwort.  Das war für meinen Vater schon Grund genug, weiter zu ziehen.  So landete er in Königsberg in Ostpreußen, da war eine Verteilungsstelle für Einwanderer, er wurde eingebürgert und kam nach Langheim auf ein großes Gut.  Meine Mutter, Antonie Sameit, war am 2. Mai 1896 in Königsberg geboren.  Dort hatte mein Vater sie kennen gelernt, am 8. November 1924 hatten sie in Königsberg geheiratet.

In Langheim erhielten sie eine Wohnung und mein Vater eine Arbeit als Gespannführer, was auf dem Lande schon eine gehobene Stellung bedeutete.  So waren sie gut versorgt: Die ganze Familie hatte sich in Langheim eingefunden, alle wurden auf dem Hof beschäftigt.  Im Laufe der Zeit, entwickelte sich eine neue Technik der Dampfpflug wurde entwickelt.  Auf jeder Seite vom Acker stand eine Dampfmaschine.  Mit großen Seiltrommeln wurde ein gesteuerter Pflug mit sechs bis acht Scharren an Seilen gezogen.  Einmal zog die eine Maschine dann die andere, so wurde der Pflug über den Acker bewegt.  Mein Vater war der Pfluglenker.  Durch die gewaltige Kraft kam es vor, daß die Seile rissen.  Dann musste mein Vater diese spleißen, eine harte Arbeit bei Regen und schlechtem Wetter.  Egal, das Pflügen mußte weiter gehen.  So blieb es nicht aus, dass im Laufe der Zeit die Knochen nicht mehr mitspielten.  Am 26. Oktober 1925 wurde ich geboren.  Die Knie meines Vaters wurden immer steifer, Gliedwasser in beiden Knien, er konnte sie nicht mehr biegen.  So war er 1927 arbeitsunfähig und galt als Invalide.  Wir mussten dann das Gut verlassen, Langheim hatte viele Außenstellen, die sogenannten Vorwerke, denn die Felder waren riesig.

Wir wurden nach Kätzels versetzt, fünf Kilometer von Langheim entfernt. Da gab es hauptsächlich Viehwirtschaft.  Mein Vater wurde als Schäfer eingesetzt.

So hatte auch ich später das Vergnügen, nach der Schule als Schäfer tätig zu sein.  Es waren auch schöne Stunden, mit dem Hund über die Felder zu toben oder in der Sonne zu liegen, aber woanders spielen war nicht drin.  Am 27. August 1930 wurde meine Schwester Erika geboren.  Dann ging es am 27. Juni 1934 mit meinem Bruder Herbert weiter.  Am 24. September 1938 kam meine Schwester Elfriede zur Welt; damit war unsere Familie komplett!

Auf dem Hof waren wir zwölf Mädchen und drei Jungen, das war eine lustige Gesellschaft, da war was los. Ich wurde oft verhauen, wenn ich mal ein Bisschen neugierig war.

Im Sommer 1938 machten wir einen Schulausflug nach Pillau; das war eine Aufregung.  Da lag sie, die „Gorch Fock“ (die spätere russische „Towavischtsch“, die jetzt wieder als „Gorch Fock“ in Stralsund liegt).  Wir durften zur Besichtigung an Bord.  Das war ein schönes Erlebnis, und alles hat mich angesprochen. 

1939 erkrankte unsere Mutter an Unterleibskrebs.  Im Kranken­haus in Königsberg hatte man sie wieder ganz gut hergestellt.  Bei einer Nachtherapie hatte man ihr die Blase verbrannt.  Sie hatte jetzt eine künstliche Blase erhalten, es ging ihr damit auch ganz gut, nur schwere Arbeit durfte sie nicht machen, aber den Haushalt hat sie voll erledigen können.

Nach der Schulentlassung durfte ich zu Hause bleiben, um mein Pflichtjahr zu machen.  Zu damaliger Zeit hatte jeder Junge oder jedes Mädchen ein Pflichtjahr abzuleisten.  Wir hatten etliches Viehzeug: Kuh, Gänse, Hühner und Schweine, so konnte unsere Mutter eine Hilfe beanspruchen. Es war im Jahr 1940 meine Aufgabe, das Vieh zu versorgen und noch auf dem Gut helfen.

Nach diesem Pflichtjahr wollte ich eine Lehre beginnen, wollte Schmied werden.  Nach der Schule habe ich oft bei unserem Dorfschmied zugesehen und geholfen. Dann hat der aber doch einen anderen als Lehrling eingestellt.

Bei uns im Dorf war eine Windmühle.  Der junge Müller hatte in den ersten Kriegstagen einen Arm verloren, er fragte mich, ob ich nicht Lust hätte Müller zu lernen.  Ich wollte es mir mal ansehen.  So bin ich am Abend in die Mühle gegangen und habe da halbe Nächte gemahlen, denn wenn Wind war, arbeitete man bei Tag und Nacht.  Es machte mir Spaß, aber es war auch etwas unheimlich: Alles rattert und bewegt sich.  Ich wollte es probieren.  Vor dem Ausbildungsvertrag musste ich zur Berufsberatung nach Bischofstein.  Ich bin jedoch nicht hineingegangen.  Habe gewartet, bis man zu mir kam.  Ja, Müller könne ich lernen, aber warum ich denn nicht zur Seefahrt wolle?  Na, das war doch das, was ich schon immer wollte!  Ich habe mir gleich die Anschrift geben lassen: Zentralstelle für Vorausbildung und Berufslehre in der Seeschifffahrt, Hamburg-Altona, Palmaille 45.  Das war für mich einen Luftsprung wert.

Ich habe die Unterlagen angefordert und prompt erhalten. Die Einwilligung der Eltern war bei Minderjährigen erforderlich, das war für meinen Vater mehr als ein rotes Tuch.  Da half kein Bitten und Betteln, auch die Fürsprache meiner Mutter ging an taube Ohren.  Ich habe aber nicht locker gelassen.  Jetzt hatte ich ihn soweit, dass er sagte: „Solange wir niemanden haben, der die Kuh melken kann, ist es kein Thema.“  Ich jetzt mit aller List meine Schwester, zehn Jahre alt, scharf gemacht: „Ätsch, kannst keine Kuh melken, traust dich ja nicht mal ran.“  „Was“, sagt sie, „ich kann das!“  So ging es heimlich tagelang.  Sie hat zu melken angefangen, ich sie mit Argusaugen beobachtet und nachgemolken.  Tatsächlich, nach etlicher Zeit bekam sie die Kuh trocken.  Ich hatte in der Zwischenzeit alle ärztlichen Untersuchungen machen lassen.  Dann bin ich vor meinen Vater getreten: „So, hier ist die Melkerin.“  Da war platt, hat sich überzeugt, ob es auch wahr ist.  Sie schaffte aber nicht, den vollen Eimer Milch zu tragen.  Da sagte meine Mutter: „Du kannst doch den Eimer heim tragen, auch wenn es langsam geht.  Da platzte ihm der Kragen.  Zu meiner Mutter: „Du bist Schuld, wenn was passiert“.  Spät in der Nacht hat er dann unterschrieben.

Die Seefahrt

Überraschend kam dann der Bescheid: „Am 21.02.1941 haben Sie sich in der Schiffsjungenschule Stettin in Ziegenort einzufinden! Bett-, Schuhputzzeug und Kleiderbürste sind mitzubringen.“ 

Ich war so pünktlich, dass ich schon am Sonnabend, dem 19.02.41, da war.  Das war ein großer Fehler.  Sonntagmorgen um 6:00 Uhr raus.  Wir waren zu zweit.  Bootsmann Hespe, unser Ausbilder, nahm uns im Sinne des Wortes „an den Ohren“ in den Ausbildungskeller: Knoten lernen.  Ich hatte davon bislang keine Ahnung.  Aber nach sehr handlicher Unterweisung waren wir abends um 18:00 Uhr perfekt.  Im Laufe des Montags kamen die anderen zwanzig Jungs (die Schlauen).  Aber unser Hespe hat sie gleich rangenommen: „Hier sind zwei Hilfsausbilder, die zeigen euch alles, basta.“  Jetzt saßen wir da.  Wehe, wir machten Fehler.  Er spielte nur den Oberaufseher.  Es war sehr hart.  Pullen, jeden Tag mit den Booten draußen, die Kompassrose mussten wir im Schlaf, von vorn bis hinten in Strichen, aufsagen können.  Nach vier Wochen härtester Ausbildung wurde ein Teil von uns auf Kümos, Königsberger und Stettiner Schiffe, verteilt.  Eine Auslese von zehn Mann, die Besten, wie er sagte, kamen zur Signalschule nach Bremen, Buntentors Steinweg, Hoffmannstraße.  Auch ich war dabei.  Da wurden uns Winken, Morsen und Flaggensignale beigebracht.  Habe es in meiner Seefahrtszeit nie gebraucht, konnte höchstens bei Geleitfahrten ich mitlesen.

Es war eine schöne Zeit.  Am 20. April große Einladung in den Bremer Ratskeller zum Gala-Essen.  Leider gab es eine Vorsuppe.  Mein Gruppenleiter blickte mich böse an.  Ich merkte nichts.  Er wurde rot und röter.  Nach Ende der Feier scheuchte der uns los wie ein Wilder, vom Rathaus bis zu Neustadt „im Trab und Deckung“ und solche Scherze.  Dann die Erklärung: Ich hatte mich „bäuerisch“ verhalten, weil vom Löffel Suppe getropft war.  Das hatte mein Vater bei meiner Erziehung wohl nicht so ernst genommen.

Auch diese Zeit ging dahin.  Ostern bekam ich Urlaub, und ich durfte das erste Mal nach Hamburg zu meinem zur See gefahrenen Onkel reisen.  Der gab mir noch etliche Verhaltensregeln aus seinen Erfahrungen in den Tagen des ersten Weltkriegs.

Dann war es soweit.  Am 12.05.1941 lag sie vor mir im Hansa-Hafen an den Pfählen, die stolze „D TRAUTENFELS“ der DDG Hansa, 10.000 Tonnen.  Wir wohnten unter der Back, Steuerbord, Vier-Mann-Kammer, ich bekam die Mittelkammer.  Jetzt begann der Ernst des Lebens.

Das Schiff wurde gerade ausgerüstet.  Ins Zwischendeck kamen Pritschen, große Treppen in die Räume, in Luke vier und fünf wurden Pferdeboxen eingerichtet.  An Deck befanden sich lange Verschläge mit Latrinen und Rinnen sowie Unterstände für Feldküchen; die KMD hatte das Schiff übernommen.

Einige Tage später hieß es: „Leinen los“.  Meine erste Seereise begann mit dem Ziel Stettin, Hakenterasse.  Am Kai lagen riesige Haufen Heu und Stroh.  Das Laden ging gleich los.  Geschütze, Fahrzeuge, Pferde, dann die Soldaten, in Sommeruniformen gekleidet.  Man sagte uns: „Die haben Erlaubnis, durch Russland zu marschieren, um die Engländer aus dem Iran zu vertreiben.  Die Toilettenreihen waren nur an Backbord (von Land abgewandte Seite).  So sind wir dann am 25.05.1941 ausgelaufen - Bestimmungshafen Vaasa in Finnland.  Die Fahrt verlief ruhig, bis zu den Aaland-Inseln.  Die waren ja seit 1939 von den Russen besetzt.  In Sichtweite der Geschütze haben wir die Inseln passiert.  Kein Soldat durfte an Deck.  Für die Russen sollte unser Schiff als ein ganz gewöhnlicher Tramper erscheinen.  Von den russischen Posten ausgiebig beäugt, zogen wir unsere Bahn.  Es war am späten Nachmittag, nicht mehr ganz so hell, als wir die Inseln passierten.  In Vaasa wurden wir dann von den Menschen freudig begrüßt, und sie sagten: „Oh, jetzt geht es den Russen endlich an den Kragen“, was wir aber nicht glaubten.

Wir hatten eine sehr schöne Zeit, vor allem gefielen uns die finnischen Frauen, die Schauermannsarbeiten gemacht haben - eine herrliche Sommerzeit.  Nur die Mücken haben uns bald gefressen. 

Anschließend ging die Reise rüber nach Lulea in Schweden, um Erz zu laden.  Dort war Frieden, und es gab alles zu kaufen.  Wir erhielten täglich für 10 RM Devisen; für meine 25 RM Heuer reichte es für 2½ Tage, aber länger waren wir auch nicht da.   Ich kaufte mir eine Agfa Box für 15 Kronen, Filme und Schokolade satt.  In den schwedischen Hoheitsgewässern ging es zurück nach Stettin.  Das Erz wurde gelöscht und anschließend gleich wieder Truppen geladen - wie bei der ersten Reise.  Wieder war unser Bestimmungshafen Vaasa.  Wir haben uns sehr auf die nächste schöne Hafenzeit gefreut.  In der Nacht zum 22.06.1941 sollten wir die Aalands passieren.  Um 20:00 Uhr Alarm: Alle Lichter löschen (wir fuhren ja sonst immer unter voller Beleuchtung).  Was war los?  Kurs Gegenkurs - volle Kraft voraus und ab!  Es begann der Krieg mit Russland.  Das war ein Schlag für uns.  Als es hell wurde, hatten wir genügend Abstand von den russischen Geschützen.  In schneller Fahrt ging es weiter. 

Wir haben dann Oslo angelaufen.  Hier gingen die Truppen an Land.  Nach Tagen Laden der Truppenteile nach Bergen, danach in Ballast nach Narvik, um Erz zu laden.  Etliche Zeit brauchten wir im Geleit für die Reise nach Emden.  Hier wurde unser Schiff umgebaut: Flakstände – Vierling - auf der Back, achtern eine Zwei-Zentimeter- und je in den Nocken eine Kanone, zwei Fesselballone an den Masten, vier Raketenwerfer.  Es kamen 32 Flaksoldaten an Bord.  Die Bewaffnung änderte sich von Zeit zu Zeit, und es gab Zeiten, in denen wir ohne Waffen fuhren.   Die MES-Anlage wurde verstärkt: „Spargel“ mit Geräuschboje gegen Geräuschminen.  So waren wir voll ausgerüstet. Nach längerer Liegezeit ging es nach Stettin.  Eine ganze Gebirgsjägereinheit mit Mulis, zerlegbaren Geschützen und voller Ausrüstung kam an Bord.  Mit 1.500 Mann ging es nach Kirkenes.  Es wurde eine ganz ruhige Fahrt nach Kristiansand bei schönem, sonnigem Wetter.  Da staunten wir, was für Ehren uns zugedacht wurden.  Wir waren nur mit zwei Dampfern, hatten aber eine aufwendige Begleitung: Artillerieschulschiff „BREMSE“ (hatte ganz neue 10,5 an Bord), vier große Vorpostenboote und am Tage zwei Flugzeuge.  So fühlten wir uns sozusagen „in Abrahams Schoß“ geborgen.  Es ging auch alles glatt.  Etliche Male gab es U-Boot-Alarm mit Wasserbombenabwürfen, etliche Fliegeralarme, aber ohne Angriff.  Es war ein richtig stolzes Gefühl, dass uns keiner etwas anhaben konnte, wenn unsere Jäger im Tiefflug an uns vorbei jagten, in einer großen Kurve am Horizont wendeten und wieder zurücksausten.  So ging es immer bis in die Abenddämmerung, die ja in dieser Zeit spät begann.  Dann flogen sie wieder nach Hause.

Dann aber, in der Nähe von Trondheim, an einem sonnigen Mittag, passierte es.  Ein Jäger flog im Tiefflug an uns vorbei, zog vor uns steil in den Himmel, ein Looping, und mit heulendem Motor stürzte er in die See.  Ich dachte, mir bleibt das Herz stehen.  Ich war als Ausguck auf der Back, ca. 300 Meter vor uns eine Explosionen, Granaten schossen aus dem Wasser - das war ein Schock.  Flagge auf Halbmast, es war sehr traurig.  So ging es weiter, und wir hofften nur, es wird trotz dieses schlechten Omens weiterhin gut gehen.

In der Nacht vom 6. auf den 7. September 1941: Es war stockfinster und muss gegen 23:00 Uhr gewesen sein.  Ganz kurz voraus ein gewaltiges Aufblitzen, es wurde taghell, die Luft war voller gurgelnder Geräusche, weit hinter uns heftige Explosionen.  Auf einmal war die Hölle los.  Es war vor dem Eingang zum Porsanger-Fjord.  Die BREMSE hatte sofort losgefeuert. Es hörte sich an wie das Bellen eines kleinen Kläffers gegen eine Bulldogge.  Die Vorpostenboote haben gleich genebelt, wir fuhren hart Steuerbord.  Unser Glück war, dass wir zu dicht dran waren.  So ist der ganze Segen weit hinter uns in den Bach gegangen.  Dann hörten wir, dass es die englischen Kreuzer „NIGERIA“ und „AURORA“ waren.  Unsere Begleiter haben sich tapfer geschlagen und auch etliche feindliche Schiffe beschädigt.  Aber im Morgengrauen des 7. September hat der Kreuzer NIGERIA die BREMSE gerammt und unter Wasser gedrückt.  Über die Verluste haben wir nichts erfahren, aber ich glaube, die gesamte Besatzung von 160 Mann ist umgekommen.

Wir liefen so tief in den Fjord hinein, wie es möglich war.  Unsere größte Befürchtung war, dass die Engländer uns verfolgen könnten.  Zwei Tage später haben wir in Hambukt an einer kleinen Holzpier angelegt, die für die Postdampfer bestimmt war.  Jetzt begann das Löschen der Truppen und des Materials, was sich sehr schwierig gestaltete.  Die Pier reichte nicht mal für eine „Halbe Länge“.  So mussten wir dauernd hin und her verholen.  Nach etlichen Tagen war alles an Land - was heißt Land?  An den Felsen klebten nur sogenannte Eselspfade.  So hatten wir die Schlange der ausgeladenen Soldaten noch lange im Gesichtsfeld.  Bei uns herrschte immer höchste Alarmstufe, alles klar zur Selbstversenkung.

Es war ein herrliches schönes Herbstwetter, aber uns war gar nicht gut zu Mute.  So lagen wir hier fast drei Wochen.  Ab und zu erreichte uns die Nachricht: „Wieder ein Postdampfer an der Küste versenkt“.  So hieß es nur hoffen und warten.  Ende September, abends 18:00 Uhr, es war noch hell, schoben sich plötzlich drei Zerstörer um den Felsen.  Alarm, Alarm, die Spannung war bald unerträglich.  Der 1. Ingenieur hatte den Finger am Zündknopf.  Als die Brücken zum Vorschein kamen, gab es Erleichterung.  Erkennungssignale hoch!  Es waren ganz neue deutsche Zerstörer der Narvik-Klasse, die von der Kanalküste kamen.  Jetzt nahm diese uns unter ihre Fittiche, und es ging gleich ab nach Narvik, um Erz zu laden. 

Es wurde eine Fahrt ohne Hindernisse bis Emden, hat aber etwas lange gedauert.  Nach dem Löschen sind wir in Ballast nach Stettin gefahren.  Dort haben wir einige Zeit in Frauendorf vor Order gelegen.  Dann folgte eine volle Ladung mit Gebirgsjägern mit Bestimmungshafen Kirkenes.  Mitte November ging es los.  Wir sind mit großem Geleit von ca. zehn Schiffen durch den Kleinen Belt gelaufen.  Dann am 21. November 1941 in stockfinsterer Nacht: Es gab einen ungeheuren Schlag an Backbord.  Ich sauste aus der Koje, das Licht blieb zum Glück an.  Der Dampfer hatte erst Schlagseite Steuerbord, dann Bakbord.  Ein Gewimmel von Soldaten.  Ich schlug mich durch zum Bootsdeck.  Da sah ich einen riesigen Schatten.  Ein gewaltiger Steven steckt in unserer Luke IV.  Ironie des Schicksals: Es war unser Kompaniedampfer „BÄRENFELS“, auch voller Truppen.  Das Geleit war von Hamburg durch den Großen Belt und oberhalb Kopenhagen gekommen.  Da schoss ein Geleit durch das andere.  BÄRENFELS voll zurück und ab, jeder Aufenthalt war ja gefährlich. 

Bei uns floss und brodelte das Wasser in den Raum, ein Leck von 1,5 x 7 m.  Die Soldaten waren kopflos, es sollen sogar etliche von Bord gesprungen sein.  Aber bei uns herrschte eiserne Disziplin.  Erste Anordnung: „Klar bei Lecksegel“.  Es dauerte nur kurze Zeit, da ging ein Lumpensammler (ein leer fahrendes Schiff mit sämtlichen Retternetzen an Bord) längsseits.  Außenbords Kletternetze.  Das klappte dann so gut, dass in ganz kurzer Zeit kein Landser mehr an Bord war.  Nur die Betreuer der Pferde blieben auf ihren Posten.  Die armen Viecher gebärdeten sich wie wild.  Wir gingen dann daran, den Dampfer zu retten. Bis zum Zwischendeck war das Schiff abgesackt.  Die Schotten zum Maschinenraum und zur Luke V vibrierten wie Espenlaub und drohten bei jeder Welle zu brechen.  Alle Mann in die Räume, außer uns unter Achtzehnjährigen, wir mussten den ganzen Splitterschutz vom Peildeck und Vorkante Brücke und über Skylight abreißen, alle Balken und Bretter runter geben, damit wurden die Schotten abgestützt.  Unsere Pumpen liefen auf vollen Touren, schafften aber nichts.  Das Schiff schwebte.  Die Lecksegeldrähte unter dem Schiff durchgezogen, eine gefettete Persenning hatten wir als Lecksegel immer bereit, um das Schiff damit abzufangen.  Dann setzte Kapitän Fröhlich den Dampfer bei Hundestedt auf flaches Wasser.  So lagen wir bis zum Zwischendeck im Wasser.  Die Schotten haben gehalten.  Anderntags kamen Bergungsschlepper aus Kopenhagen, haben gepumpt und uns nach Kopenhagen geschleppt.  Ein großes Aufatmen!  Die Werft setzte uns einen mit Eisen verstärkten Holzkasten über das Leck.  So sind wir Anfang Dezember nach Hamburg gelaufen.

Über Weihnachten hatte die ganze Crew Urlaub, außer einem Offizier, einem Matrosen und uns zwei Jungmännern.  Der Matrose hatte etliche Flaschen „Aquavit“ an Bord, dafür haben wir in Norwegen Fische (Heringe) getauscht.  Jetzt saß er mit der Ware da.  Am Heiligabend hat er uns zur großen Feier eingeladen.  Am zweiten Feiertag nachmittags bin ich splitternackt aufgewacht, vor Kälte bibbernd, denn auch die Bullaugen waren offen.  Das hat mir das Leben gerettet.  Der Matrose war ein Gastwirtssohn, der wusste, wie man mit Schnapsleichen umgeht.  Er hat aber die ganze Zeit Blut und Wasser geschwitzt.  Die „Moral von der Geschicht“: Ich habe bis heute keinen Tropfen Aquavit mehr getrunken, ich kann ihn nicht mal mehr riechen.

In Hamburg haben wir keinen Werftplatz bekommen.  So ging es am 10. Januar 1942 nach Stettin.  Mit Eisbrecher-Hilfe haben wir uns durchgeboxt.  Am 5. März 1942 waren wir wieder einsatzfähig.  Es ging nach Hamburg, um schweres Gerät zu laden: Transportwagen, 16 Achsen, Fieseler Storch, usw. nach Bergen.  Wir sind das erste Mal außen herum gefahren.  Auf Höhe der dänischen Grenze, es war ein sonniger Sonntag, an Backbord, lief der Dampfer „EIDER“ mit uns.  Ich stand an der Reling und beobachtete die ruhige See und die friedliche Formation.  Da machte die EIDER einen Satz aus dem Wasser, eine Wassersäule an Backbord, dann kam erst der Knall.  Was weiter geschah, weiß ich nicht.  Das Geleit im Zickzack voraus.

Wir sind gut in Bergen angekommen, haben dann laufend Versetzfahrten gemacht, Bergen-Tromsø, Bergen-Alta.  Bergen war sozusagen unser Einsatzhafen, lagen auch auf Order in den Fjorden, eine ganze Zeit im Hardanger-Fjord bei Alvik, da gibt es unheimlich viele Kirschen.  Das ging so bis Juni - eine richtig erholsame Seefahrt.

Eines Tages kam die Order: „Oslo in Ballast“, dann Geheim-Order Ostsee.   Wo landen wir?  Danzig!  Es war bis jetzt ein richtiges Vergnügen zur See zu fahren.  Das verging mir aber mit einem Schlag.  Es wurden Züge an den Kai geschoben, mit Stacheldraht vergitterten Luken und verschlossenen Türen.  Es sprangen Soldaten aus den Begleitwaggons, MG’s wurden aufgestellt, Bewacher an den Wagen patrouillierten.  Aus den Luken wurde auf die Köpfe der Soldaten uriniert. Was ist da bloß los?  Etliche Offiziere kamen an Bord, wir mussten alle antreten und erhielten eine Aufklärung: „Das ist das Bewährungs-Batallion 500, alles „Feiglinge und Verräter“, die seien so gefährlich.  Wir dürften nicht mit ihnen sprechen, ihnen nichts geben, usw.  Der Führer hat befohlen, dass diese Leute sich bewähren sollen und nicht auf dem Rücken „tapferer Soldaten im Lager schmarotzen“.  So etwa war der Sinn der Ansprache!  Dann gingen die Schiebetüren auf, eine graue Masse quoll heraus - Uniformen ohne Hoheitsabzeichen.  Ihnen wurde gesagt, wenn eine Sabotage passiere, würden die Luken fest verschlossen und es komme niemand mehr heraus.  Die Matratzen hatte man vorher schon alle raus genommen, nur auf den rohen Holzpritschen mussten die Leute liegen.  Dann ging es unter strenger Bewachung an Bord gleich in die Luken.  Bis auf einen kleinen Schlitz wurden sie verschlossen.  Die Horror-Reise begann.  Zweimal am Tag für eine halbe Stunde durften die Männer gruppenweise an Deck Essen empfangen und zur Toilette.  Ein paar Leute durften arbeiten, wir haben mit ihnen zusammen Rost geklopft.  Sie waren sehr hungrig, und so haben wir ihnen heimlich unter der Hand etliches zugesteckt.  Ganz schlimm war es in der Nacht.  Wenn wir auf Wache gingen, musste man an allen Ecken Parole sagen.

So ging es tagelang.  Es war zum Glück eine ruhige Reise, was die Feindbelästigungen betrifft.  Wir erreichten unbehelligt Vadsö, wo wir unsere Horrorreise beendeten.  Das Löschen ging auch glatt, und danach durch unsere Crew ein Aufatmen.

Dann pendelten wir zwischen Tromsö, Badö, Trontheim und Bergen.  Ende August 1942 wurde in Narvik Erz geladen, schlichen uns nach Emden, alles verlief bestens.  Eines Tages kam unser Kapitän blass wie der Tod von Land, er hatte das Los dazu gezogen: Ein Kapitän Ausrüstung und Proviant, der andere Munition.  Wir waren für die Munition vorgesehen!  Den Namen des zweiten Schiffes weiß ich nicht mehr, es könnte ,,ALDEBARAN“ geheißen haben.  Alle verheirateten Leute mussten Testamente machen, alle Wertgegenstände wurden deponiert.  Na, es war ein Gefühl wie Weihnachten ohne Christkind.  Dann rollten die Waggons an: Granaten von 2 - 42 cm, Raketen, Bomben, was es nur an Teufelszeug gab - alles in allem 10.000 Tonnen.  Die Granaten wurden lose wie Ziegelsteine Schicht auf Schicht gestapelt, dazwischen etwas Stroh, die nächste Lage bis unter Deck.  Zuletzt kamen Leute mit festen Säcken auf dem Rücken, in denen die Zünder waren, alle in kleinen Kästchen, die mittschiffs im Brückendeck gelagert wurden.  Bei diesen tagelangen Ladearbeiten hatten wir auch fast täglich Fliegerangriffe.  Die wurden aber immer mit wahnsinnigem Flakfeuer abgewehrt.

Dann ging es los.  Das einzig Gute war die Fahrt durch den Nord-Ostsee-Kanal.  Es war das erste Mal, dass wir in einem Rutsch in 10 Stunden hindurch rauschten, sonst hatte man zwei- bis dreimal Weichen.  Unter sehr starkem Geleit schlichen wir dann von einem Fjord in den anderen, und alle Meldungen von Feindbewegungen wurden ernst genommen.  Lieber krochen wir durch die Inselwelt, als die Nase zu weit raus zu stecken.  Aber dann bei Bodø war das Versteckspiel zu Ende - dort ist freie See.  Und schon waren sie da: sechs englische Flugzeuge im massierten Angriff.  Aber die richtige Traute hatten die zum Glück nicht; sie überflogen uns immer von dwars her.  So ging ständig eine Bombe an Backbord, die nächste an Steuerbord in die See, die an unseren Seiten kochte.  Auf uns wurden 15 Bomben geworfen.  Die müssen genau gewusst haben, dass wir die schwimmende Bombe waren, denn auf unseren Nachbarn warfen sie nur eine, und die traf.  Es war dort wenig Schaden entstanden, aber ein Toter, der Koch, war zu beklagen.  So waren wir mit dem Schrecken davongekommen.  Unser Deck war übersät mit 2-cm-Hülsen von unserer Flak.  Dann tauchten wir wieder in die Schärenwelt, und die weitere Fahrt verlief ziemlich ruhig.   Es gab etliche Alarme, aber sie blieben ohne Folgen.  Dann eine stockdunkle Nacht bei Vardø.  Man meldete russische Torpedo-Schnellboote.  Sie griffen an, und es krachte auch einige Male an den Felsen, aber bei uns gab es keine Verluste.  Wir erreichten Kirkenes. 

Unser Bestimmungshafen war Petsamo.  Das hat man aber abgebogen.  Wir waren zu groß, um die Passage zwischen der Fischerhalbinsel zu wagen.  Die Enge war mit russischen Geschützen in Felshöhlen bespickt.  So entschloss man sich, unsere Ladung in Kirkenes auf Leichter zu verfrachten.  Es ging los: Hinter einer Insel vor Anker und an Backbord und Steuerbord Leichter längsseits.  Kaum war es Nacht, war der erste russische Aufklärer da, warf Leuchtbomben, und alles war taghell.  Wir die Anker sofort auf und mit dem ganzen Pulk hinter die nächste Insel.  Etwa 20 Minuten später waren die Bomber da und legten einen Eiersegen auf unseren alten Platz.  So standen wir immer die ganze Zeit klar bei Anker.  Drei- bis viermal die Nacht ging es so, aber am Tage war es ziemlich ruhig, da es sehr viel Flak rund herum auf den Bergen gab.  So ging es Nacht für Nacht.  Wir waren so fertig, dass wir nur noch zu unserer Wachzeit aufgestanden sind.  Es ging immer um die Frage: „Wie oft waren die Bomber schon da?"  Anker rauf, und die Bombardierungen haben wir gar nicht mehr mitbekommen.  So ging es fast 30 Tage lang.  Etwa 120 Angriffe hatten wir in der Zeit, aber es ist uns nichts passiert.  Dieser „Hafen“ war ja zum Glück ein unübersichtliches Inselmeer.

Es war für uns ein großer Feiertag, als die letzte Granate über Bord gehievt worden war.  Wir sind dann unbehelligt nach Narvik zum Erzladen gekommen.  Im Schleichgang dampften wir anschließend der Heimat zu, Bestimmungshafen war Rotterdam.  Am 1.12.1942 war  ein schlimmes Wetter mit Orkanstärke.  Wir erreichten die Reede von Cuxhaven.  Eine unübersehbare Menge Schiffe lag da vor Anker.  Wir gingen auch vor Anker und dümpelten vor uns hin.  Da rauschte ein finnischer Dampfer mit hoher Holzladung auf uns zu.  Die Backbord-Reling wurde abrasiert, unsere Ankerkette brach.  Wir rutschten frei und warfen den anderen Anker.  Mit aller Schnelligkeit, die das Wetter zuließ, haben wir den Reserve-Anker eingeschäkelt.  Kaum fertig, brach der zweite Anker.  Jetzt gab es Order, Hamburg anzulaufen.  Dort bekamen wir auf der Werft zwei neue Anker und neue Ketten, die Reling wurde etwas gerichtet, und nach fünf Tagen ging es wieder raus.

An Bord konnte man mit der leiblichen Versorgung zufrieden sein.  Gekochtes Essen gab es reichlich und gut.  Nur die Feinheiten, wie Weißbrot und Obst, waren für uns Mangelware.  Obst und Weißbrot gab es meistens nur für Mittschiffs.  Das hatten wir aber schnell spitz.  Wir nahmen immer für Monate Proviant an Bord, alles per Hand über die Gangway, dabei die tollsten Sachen: Pfirsich, Ananas, Mirabellen in Dosen.  Einer stolperte, die Dosen fielen an Deck, ein Fußtritt und die Dosen landeten unter den Steemplanken.  Abends das große Sammeln, im Nu war ein Eimer voll.  Die Hansa-Dampfer hatten über dem Logis riesige Windhutzen (Ventilator), damit niemand einsteigen konnte, waren versetzte Steege angebracht.  Ein Sack, ein Tampen und der Fahrstuhl war fertig.  So haben wir unsere Kostbarkeiten auf und ab gefiert.  Hat über eineinhalb Jahre niemand etwas gemerkt.  Auf dem nächsten Schiff in Frankreich und Spanien hatten wir in punkto Versorgung ein Schlaraffenland, keine Klagen und Beanstandungen.

Matrosenprüfung

Bis zum 15.02.1944 habe ich dann meine Matrosenprüfung gemacht und wurde als Matrose entlassen.  Ein paar Urlaubstage folgten, die ich in Stettin verbrachte, wo ich meinen angeblichen Sohn sah und mit der Mutter Verlobung feierte.  Jetzt war ich verlobt, und das Kind war auch ganz lieb, und so haben wir uns das gegenseitige Misstrauen vergeben.  Es waren sehr schöne Wintertage in Stettin, Schnee und leichter Frost. So ging der Urlaub sehr schnell vorbei.

Auf der „TROSTBURG“ nach Norwegen

Am 24.02.1944 war es dann soweit, mich an Bord des Dampfers „TROSTBURG“ in Nordenham zu melden.  So bin ich als frisch gebackener Matrose an Bord gekommen.  Das Schiff, ein gekaperter Russe 6.000 Tonnen, war ganz in Ordnung, für uns Mannschaftsgrade sogar vorbildlich: Die Kammer achtern, eine Messe, im Vorraum, große Spinde und Überlebensanzüge für jeden.  Die Luken waren groß, hatten noch zusätzlich Holzscheer an der Ecke längsschiffs zwischen den eisernen Scheerstöcken.  Bei Leerschiff war das ein ganz schöner Balanceakt. Wir luden Kohle, Versorgungsgüter, Werkstätten und schweres Gerät.

Dann ging die Reise mit großem Geleit los, es gab keine großen Angriffe, wir sind sicher im Alta-Fjord gelandet und haben uns in eine geschützte Ecke gelegt.  Es war ja der Liegeplatz der Dickschiffe und unsere Ladung war für sie bestimmt: Kohle für die Vorpostenboote, Reparaturteile für die Schlachtschiffe.  Für uns war es eine tote Zeit, wir gondelten von einer Ecke in die andere.  Totale Nachrichtensperre, keine Post, erhalten und schreiben.  Wir waren praktisch wie verschollen.  So ging das über vier Wochen, endlich war das Schiff leer.  Auslaufen nach Narvik, Erz laden. 

Wir liefen erst noch Tromsø an, um unsere Ausrüstung, Proviant und so weiter zu ergänzen, und es gab Post.  Es war spät, ich lag in der Koje, da brachte man mir eine Handvoll Briefe.  Als erstes nahm ich die Briefe meiner Mutter und las: ,,Ach mein Junge, was ist das schön, dass du es doch nicht warst!  Die Ergebnisse des Vaterschaftstests sind da, du bist nicht der Vater und das Jugendamt hat die Klage zurück genommen.“  Ein Urschrei!  Ich habe getobt, meine Kollegen glaubten, ich sei verrückt geworden!  Ich konnte es nicht fassen, dass mein Misstrauen doch berechtigt gewesen war.  Dann zu ihren Briefen, zuerst wollte ich sie gar nicht lesen, aber nein, jetzt wollte ich es genau wissen, was anlag.  „Mein lieber Kurt, jetzt wirst du wohl sehr enttäuscht und gekränkt sein, aber ich will dir alles erklären.  Mein Pflegevater hat mich nach unserem Abenteuerausflug abgepasst und mich ausgefragt.  Na wie war es und was ist passiert?  Ja, und da hat er wohl gemerkt, dass wir miteinander geschlafen haben.  Da war er sehr freundlich, hat mich in sein Büro eingeladen, zu Kaffee und Kuchen, hatte grade seine Frau vorbei gebracht.  Ja, und dann hat er mich vergewaltigt, er sagte, er wolle mir endlich zeigen, was ein richtiger Mann ist.“  So stimmte die Zeit genau überein.  Die Familie hatte keine eigenen Kinder, sie war ein angenommenes Waisenkind.  So hätte er sie jedes Mal nach unseren Treffen ausgefragt, ob etwas passiert sei, als dann was war, hat er es gemerkt und gleich ausgenutzt.  Dann hätte sie es nicht über das Herz bringen können, ihn anzuzeigen, weil sie es ja immer gut hatte.  Sie konnte es auch nicht der Frau antun.  Mich hätte sie so lieb, dass sie mich nicht verlieren möchte, darum hätte sie mich als Vater angegeben.  Sie hoffe doch auf die große Verzeihung. - Ich habe dann einen bitterbösen Brief geschrieben, dass es total zwischen uns aus sei.

In Narvik haben wir für Nordenham Erz geladen und sind dort gut angekommen.

Es war ein Aufruf ergangen: ,,Jeder deutsche Soldat trägt den Marschallstab im Rucksack!  Jeder kann Offizier werden!"  Da hab ich geschrieben: „Schon seit Dezember 1942 habe ich mich zur Kriegsmarine gemeldet, aber bis jetzt ist nichts geschehen, ich möchte mich als Kadett bewerben.“

Wir haben Kohle geladen, aber nur Kohle für Bergen.  Wir sind am ersten Ostertag vormittags angekommen.  Die Gangway von vorne nach achtern, der Bootsmann sagte „Lego“, alles ließ fallen, und ich ging wie eine Rakete hoch: Die Gangway war auf meinem linken großen Zeh gelandet: Genau wie Pfingsten 1943 in Bordeaux, nur dieses Mal war er nicht quer sondern längs aufgeplatzt.  Kein Schuh war mehr anzukriegen.

In Bergen war die Kohlenpier um eine Ecke herum, wir lagen mit dem Steven zur Ecke Steuerbord Kai, an der Ecke eine steinerne Landungstreppe, um die Ecke, mit dem Heck zur Ecke lag die BÄRENFELS, unser Kompanie-Dampfer, der uns im November 1941 gerammt hatte.  An Bord befand sich mein alter Ausbildungsmatrose von der TRAUTENFELS.  Er war jetzt der Bootsmann an Bord.  Ich bin da rüber gehumpelt, und alles war Freude, Eierkuchen.  Wir haben etwas gefeiert, ich war ja jetzt auch ein vollwertiger Matrose.

Nachts bin ich dann zurück in die Koje gegangen und habe den Fuß in eine an der Decke hängenden Schlinge gesteckt, das Hämmern im Zeh war sonst nicht auszuhalten.  Am anderen Tag, es war der zweite Ostertag, wurde gearbeitet, es war ein schöner sonniger Tag.  Ich habe mich etwas an Deck aufgehalten, habe mich dann wieder in meine Koje verzogen und den Fuß in die Schlinge gelegt.

Dann, genau um 15 Uhr 15, machte unser Dampfer einen gewaltigen Satz, ich lag mit dem Kopf nach unten.  Es war so, als wollte unser Dampfer mit dem Heck voraus versinken.  Er fiel wieder auf Kiel und ich aus der Oberkoje.  Es gelang mir, schnell aus der Kammer zu kommen, die Treppe hoch und an Deck.  Da wurde ich bald von Kohlestücken erschlagen, die Luft war voller Kohlenstaub und die Brocken prasselten wie Regen herab.

 Was war geschehen?  Die Kohlenpier in Bergen hatte eine Ecke, direkt darauf ein Flakstand mit einer Zwei-Zentimeter-Vierling, die BÄRENFELS lag mit dem Heck zur Ecke, wir mit dem Steven, dazwischen war die Steintreppe zum Anlegen.  Auf jedem Schiff war ein Posten an Back und ein Posten am Heck besetzt, und an der Wasserseite patrouillierte ein Mann von der Besatzung.  Es bestand die Order, dass sich kein Boot oder sonst etwas näher als zehn Meter an das Schiff heran begeben darf, sonst würde sofort geschossen.  Am Ostersonntag am späten Nachmittag, es war immer reger Bootsbetrieb im Hafen, trieb ein Boot mit vier Norwegern auf den Dampfer zu.  „Halt!“, rief der Posten vom Heck der BÄRENFELS.  Im Boot großes Geschrei: „Motor kaputt, Mann schwer verletzt Hilfe, Hilfe!  Können wir an der Treppe den Mann ausladen?“  Die Posten verständigen sich: Na gut! Sie dürfen den Mann ausladen, dann aber schnell wieder weg paddeln.

Dann ging am zweiten Feiertag eine gewaltige Mine am Heck der BÄRENFELS los.  Genau um 15 Uhr 15!  Die Schicht ging bis 15 Uhr, die zweite kam um 15 Uhr 50, so befanden sich keine norwegischen Arbeiter an Bord.  So genau hatten sie die Zündung eingestellt.  Durch den Druck war die Ecke der Kai mitsamt dem Flakstand verschwunden, die BÄRENFELS bis zum Bootsdeck gebrochen und das Heck in Minuten verschwunden - mit 31 Flaksoldaten, die da ihre Unterkunft hatten und jetzt Kaffeezeit machten.  Das Vorschiff mit Mittelteil hing auf einer Untiefe bis zum Hauptdeck im Wasser.

Die Besatzung hatte an Steuerbord außenbords auf Stellagen gemalt, da jetzt Kaffeezeit war, hatten alle, bis auf den Moses, die Stellagen verlassen und waren unter der Back zur Pause gegangen.  Da der Moses ja immer erst als letzter die Arbeitsplätze verlassen darf, war er jetzt noch außenbords.  Man hat ihn nicht mehr gefunden.  Den Flakposten vom Kai fand man weit draußen im Hafen lebend, ob überlebend?  Die Besatzung hatte dadurch überlebt, auch wenn etliche verletzt waren.  Das war das traurige Ende der BÄRENFELS!

 Jetzt war die Aufregung groß: War das Verhalten der Wachen als Hilfsbereitschaft oder als Dummheit einzustufen?  Bei uns gab es Alarm zur Lecksicherung.  Vorne waren unsere Leinen gebrochen.  Es kamen Taucher, die unseren Dampfer absuchten, ob wir auch etwas angebackt hatten oder Lecks durch die Explosion entstanden waren.

 

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